Jugendwort des Jahres 2026: Ragebait

Ragebait: Wissenswertes zum Geschäftsmodell dahinter

2025 wurde „Ragebait“ an der Uni Oxford zum Wort des Jahres gekürt, jetzt zu Deutschlands Jugendwort 2026. Hinter dieser Form von kalkulierter Provokation verbirgt sich eine Aufmerksamkeitsökonomie: von KI-Content-Farmen über bezahlte Creator bis zu Medien, die digitale Aufreger weiterverbreiten. Diese Collection erklärt, wie das Geschäft funktioniert, die unglaublichen Reichweiten und warum es auch unseren eigenen Umgang mit sozialen Medien betrifft.

11.10.2026

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Schon 2025 kürte Oxford „Ragebait“ zum Wort des Jahres. Jetzt ist der Begriff auch Deutschlands Jugendwort 2026. Gemeint sind Inhalte, die gezielt Wut auslösen, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Doch dahinter steckt mehr als Provokation: Internationale Recherchen zeigen KI-Content-Farmen, die Nutzer auf Werbeseiten locken, und Creator, die direkt von Plattformen bezahlt werden. Die Collection folgt den Geldflüssen, erklärt psychologische und algorithmische Mechanismen und zeigt anhand von Studien und Beispielen, wie weit die Logik der Empörung reicht. Sie hilft zu verstehen, warum wir selbst darauf reagieren, was das mit unserer Wahrnehmung macht und wie unser Verhalten Teil des Systems wird.

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